So pflegst du deine Nandina
So pflegen Sie Ihre Nandina
Unsere Empfehlungen für ein gesundes und kräftiges Wachstum
Die Nandina, auch als „Himmlischer Bambus“ bekannt, ist ein eleganter Strauch aus der Familie der Berberitzengewächse, der ursprünglich aus Ostasien stammt. In unserer Baumschule wird die Nandina wegen ihres dekorativen Laubs geschätzt, das je nach Jahreszeit seine Farbe von Grün zu intensivem Rot ändert. Sie ist eine vielseitige und robuste Pflanze, die sich ideal zur Verschönerung von Gärten und Innenräumen eignet.
Der richtige Standort
Die Nandina bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte. Eine gute Lichtexposition ist wichtig, um ein üppiges Wachstum und eine lebhafte Färbung der Blätter zu fördern. Wenn sie im Haus kultiviert wird, stellen Sie sie in die Nähe eines hellen Fensters, vermeiden Sie jedoch in den heißesten Stunden direkte Sonneneinstrahlung.
Wann und wie man sie gießt
Gießen Sie Ihre Nandina reichlich, lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben jedoch trocknen. Im Sommer empfiehlt es sich, alle 7 Tage zu gießen, während im Winter alle 14 Tage ausreichen. Prüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit in einer Tiefe von 2–3 cm, um sicherzustellen, dass der richtige Zeitpunkt zum Gießen gekommen ist.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Die Nandina passt sich gut an eine Reihe von Temperaturen an, wobei der ideale Bereich zwischen 5 °C und 25 °C liegt. Sie verträgt Temperaturen bis zu -10 °C und bis zu 35 °C, jedoch sollten extreme Temperaturen über längere Zeit möglichst vermieden werden. Eine mäßige Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 % ist ideal, um die Pflanze gesund zu halten.
Der richtige Dünger
Im Frühling und Sommer empfehlen wir, die Nandina alle 60 Tage mit einem ausgewogenen Dünger zu düngen. Das unterstützt das Wachstum und sorgt für ein üppiges, farbenprächtiges Laub.
Topf und Erde
Wählen Sie für die Nandina eine gut durchlässige Erde aus Torf, Sand und Blumenerde. Diese Mischung gewährleistet eine gute Drainage und verhindert Staunässe, die die Wurzeln schädigen könnte. Umtopfen empfiehlt sich, wenn die Pflanze den aktuellen Topf vollständig durchwurzelt hat, vorzugsweise im Frühling.
So vermehren Sie sie
Die Nandina kann durch Stecklinge oder aus Samen vermehrt werden. Halbverholzte Stecklinge sind im Sommer vorzuziehen, da sie bessere Erfolgsaussichten bieten. Die Vermehrung ist mäßig schwierig, aber mit Geduld und Sorgfalt können Sie neue Pflanzen für Ihren Garten gewinnen.
Unser abschließender Tipp
Die Nandina ist eine Pflanze, die mit ihrem wechselnden Laub und ihrer Widerstandsfähigkeit große Freude bereitet. Achten Sie darauf, ihr die richtige Pflege zukommen zu lassen und sie an einem geeigneten Ort zu platzieren, damit Sie ihre Schönheit voll genießen können. Vergessen Sie nicht, regelmäßig die Bodenfeuchtigkeit zu kontrollieren und sie zu den richtigen Zeiten zu düngen, damit sie stets in bestem Zustand bleibt.
— Die Gärten von Giulia
Geprüfte Pflegedaten
Diese Daten stammen direkt aus dem geprüften Pflanzensteckbrief, der zur Erstellung des Leitfadens verwendet wurde.
- Licht
- mittel bis hoch · Bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte.
- Bewässerung
- 7 Tage im Sommer · 14 Tage im Winter · Reichlich gießen und die Erde zwischen den Wassergaben trocknen lassen. · Die Bodenfeuchtigkeit in 2–3 cm Tiefe kontrollieren.
- Temperatur
- 5 °C ideales Minimum · 25 °C ideales Maximum · −10 °C toleriertes Minimum · 35 °C toleriertes Maximum
- Feuchtigkeit
- mittel · 40 % Minimum · 60 % Maximum
- Düngung
- ausgewogener Dünger · Frühling–Sommer · 60 Tage
- Vermehrung
- Steckling, Samen · mittel · Halbverholzte Stecklinge sind im Sommer vorzuziehen.